Licht.

Hebet die Häupter, hebet die Stimmen,

hebet alles, was ihr habt.

Glitzert, funkelt, strahlt und leuchtet,

lacht und singt in voller Pracht.

Nicht das Dunkle, nicht das Böse,

nicht der Weltes Niedertracht

Nicht die Opfer oder Tränen,

nicht die Folter durch die Macht

Durchdringt des Lebens volle Blüte

oder seine Schöpferkraft.

Neugeboren unter Seiner

finden wir zurück ins Ich

sehen weise all das Gute,

während sich das erste Licht

Sachte, sachte, unverrückbar

hinauf in unser Gedächtnis senkt.

Oben.

Und da stehst du nun

auf deinem Thron

Bestiegen mit lautem Getöse

Und wir schau´n zu dir auf

Erwartungsvoll

Und du hast - pardon – die Hose voll

Wünscht dir, wieder am Boden zu sein

Deine Schuhe zu binden

Möglichst klein

Und da hörst du uns sagen:

Danke. Du reichst!

Und es fühlt sich plötzlich

wieder so leicht.

leicht. leicht...